"Softwareanwendungen setzt sich typischerweise aus mehreren Komponenten (=ein Dienst), die aus einem Set von Features besteht. (Ein Modul ist im Übrigen ein aufrufbares Unterprogramm, wird jedoch häufig mit einer Komponente verwechselt bzw. gleichgesetzt.). Bei größeren Softwareprojekten werden mehrere Entwickler eingesetzt, die jeweils an verschiedenen Komponenten arbeiten. Mittels eines Programms wie Jenkins werden die Komponenten kontiniuerlich (beispielsweise in einem Nachtlauf) miteinander integriert (continuous integration), so dass das Zusammenspiel der Komponenten getestet werden kann.

Während die Entwickler einer Komponente im Selbsttest die Funktionsfähigkeit einer Softwarekomponente üblicherweise testen und sicherstellen (Modultest), lässt sich die Verantwortung für das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Komponenten nicht einfach an einen einzelnen Entwickler delegieren. Hier kommt üblicherweise der Testingenieur ins Spiel, der Testszenarien entwirft und exekutiert, die den Datenaustausch über die Schnittstelle(n) zwischen den Komponenten überprüft. Methodisch sind hier folglich Schnittstellentests, aber auch Funktionstests ausschlaggebend. "

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Der Autor ist Manager in der Softwareindustrie mit internationaler Expertise: Prokurist bei einem der großen Beratungshäuser - Verantwortung für den Aufbau eines IT Entwicklungszentrums am Offshore-Standort Bangalore - Director M&A bei einem Softwarehaus in Berlin.